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Bewegungsmangel fördert Herz-Kreislauferkrankungen - das steht mittlerweile fest. Je weniger wir uns bewegen, desto eher setzen wir Fett an und werden übergewichtig. Das wiederum begünstigt Arteriosklerose. Die modernen Verkehrsmittel fördern unsere Bequemlichkeit: wir fahren mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit, mit dem Aufzug ins Büro, sitzen acht Stunden am Schreibtisch, um dann mit Auto oder Bahn wieder den Heimweg anzutreten. Und abends sitzen wir vor dem Fernseher, bis wir ins Bett sinken.

Früher konnte ein solcher Bewegungsmangel gar nicht erst aufkommen - gab es doch außer dem Pferd und Kutschen keine Fortbewegungsmittel. Körperliche Arbeit dominierte den Alltag.

Bewegung ist eines der wichtigsten Mittel, um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen, aber auch, um sie zu behandeln. Bewegung sorgt dafür, dass der ganze Organismus gut durchwärmt wird - Ablagerungen können sich dann nicht so leicht bilden.

Eine Faustregel besagt: Einmal täglich sollten wir "auf 180" kommen: schnell gehen oder laufen, radfahren, tanzen oder sich auf andere Weise bewegen. Auf jeden Fall aber so, dass man zehn bis zwanzig Minuten lang richtig ins Schwitzen kommt. Dafür reicht schon ein zügiger Spaziergang. Und wer sich einmal angewöhnt hat, sich am Morgen oder Abend eine halbe Stunde lang an der frischen Luft zu bewegen, wird diese sinnliche Erfahrung bald nicht mehr missen wollen - ganz gleich, wie das Wetter ist.

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