Eurythmie
Der Begriff "Eurythmie" leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt übersetzt "der schöne Rhythmus". Als "schön" gilt dabei das Übereinstimmen von Innen und Außen, wenn innere Vorgänge treffend in äußerer Bewegung dargestellt werden oder wenn umgekehrt die äußere Bewegung Inneres erlebbar macht. Eurythmische Übungen sollen die Selbstwahrnehmung anregen und helfen, den eigenen Körper als Instrument zu spüren.

Sprache, Gebärden und Musik werden dabei in eine speziell gestaltete Bewegung umgesetzt. Die Übungen können auch gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Körperfunktionen anzuregen, zu stärken oder zu dämpfen. Eurythmie wirkt regulierend auf alle rhythmischen Vorgänge im Organismus, besonders auf Kreislauf und Atmung, aber auch auf Stoffwechselvorgänge, allgemeine Beweglichkeit und Gleichgewicht.

Organe und Organsystem stehen durch Kreislauf und Atmung mit dem Gesamtorganismus in Zusammenhang. Deshalb erreicht die Heileurythmie sowohl die gesamte Bewegungsorganisation als auch einzelne Organfunktionen und darüber hinaus die seelischen und geistigen Anteile im Menschen.

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